Bürgermeisterwahl in Spiesen-Elversberg

Bernd Huf (parteilos)

Es wurde kein Statement eingereicht.

 

Heike Morgenthal (SPD)

1. Thema „Steuern“: Hier hat es die Gemeinde bisher geschafft den Gewerbesteuerhebesatz unter 400 % zu belassen. Dies ist auch für die Zukunft avisiert. Er liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt der saarländischen Kommunen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Grundsteuer B.

2. Thema „Infrastruktur“: Hier gibt es den für die Digitalisierung wichtigen Breitbandausbau. Dabei ist die Gemeinde zwar ein gutes Stück vorangekommen, allerdings wird man von aktuellen Entwicklungen stets überholt. 5G und Vectoring sind hier die neuen Maßstäbe, die künftig auch in Spiesen-Elversberg Einzug halten sollten. Daneben steht auch die Ausweisung neuer Gewerbeflächen an. Es sollten aber die innerörtlichen Leerstände nicht vergessen werden. Hier will ich persönlich als Mittler zwischen den Immobilienbesitzern und den Gewerbetreibenden auftreten, denn sowohl eine guten Kommunikation als auch sehr viel Geduld sind hierfür von Nöten. Viele derartige Projekte scheitern gerade an letzterem, denn schnelle Erfolge sind selten zu erwarten. Nebenbei können auch finanzielle Anreize ein Anschub für Investitionen sein.

3. Thema „Bürokratie“: So selbstverständlich der Bürgerservice auch Einzug in kleinere Rathäuser genommen hat, so selbstverständlich sollte auch ein Gewerbeservice im Rathaus sein, dessen Aufgabe es künftig sein wird, gerade KMU bei allen Fragen der Bürokratie zu unterstützen. Hier bietet sich auch eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung im Kreis an.

 

Thomas Thiel (CDU)

Jede Gemeinde braucht eine starke Wirtschaft, denn Gewerbetreibende schaffen Arbeitsplätze vor Ort für die Menschen. Diese gilt es nicht nur zu erhalten, sondern auch zu fördern und zu unterstützen. Daher möchte ich die Ortskerne beleben, dazu gehören neben der attraktiven Gestaltung auch die Schaffung ausreichender Parkplätze in der Nähe der Geschäfte.
Weiterhin werde ich versuchen, die vorhandenen Leerstände durch die Ansiedlung neuer, innovativer Unternehmen zu beseitigen. Dabei werde ich eng mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neunkirchen zusammenarbeiten.
Um einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den Gewerbetreibenden zu gewährleisten, möchte ich eine neue Standesvertretung der Gewerbetreibenden, sei als Verein oder als Gewerbekreis ins Leben rufen.
Um den ansässigen Unternehmen die digitale Geschwindigkeit zur Verfügung zu stellen, die sie für die Durchführung Ihrer Alltagsgeschäfte bzw. Kommunikation benötigen, setzte ich mich persönlich für einen entsprechenden Breitbandausbau im Gewerbegebiet ein.
Ebenso sind Vergabekonferenzen für geplante öffentliche Aufträge und bei Bedarf ein Gemeinschaftsstand für größere Messen denkbar. Um die vorhandene, hohe Kaufkraft im Ort zu halten, möchte ich eine regionale Wertmarke, den sogenannten „Turm-Taler“ einführen.