Patrik Lauer (SPD / Amtsinhaber)
Ich will unsere Region voranbringen und unsere produktive Wirtschaft im Landkreis halten. Dazu gehören ganz vorne mit dabei auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wirtschaftspolitik ist im Landkreis Saarlouis deshalb natürlich Chefsache. Unsere Wirtschaftsförderung versteht sich als Ansprechpartner und kooperativer Dienstleiter für die Unternehmer vor Ort. Wir helfen bei der Fachkräftesicherung und der Ansiedlung neuer Betriebe, unterstützen bei Erweiterungsvorhaben und bieten regelmäßige Weiterbildungen zum Beispiel zum Thema Digitalisierung an. Motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter sind das Rückgrat jedes Unternehmens. Es wird deshalb auch den kleinen und mittelständischen Betrieben zugutekommen, wenn wir jetzt Kompetenzzentren an unseren Berufsschulen installieren, damit junge Leute den passenden Beruf finden und Ausbildungsabbrüche vermieden werden können. Weil Forschung und Produktion einfach zusammengehören, will ich einen Uni-Standort in den dafür prädestinierten Landkreis Saarlouis holen. Das hält top ausgebildete und junge Leute im Landkreis, und für die von weiter her, will ich einen internationalen Kindergarten errichten, damit unsere Unternehmen für Fachkräfte aus aller Welt gut aufgestellt sind.
Raphael Schäfer, MdL (CDU)
Stärkung der regionalen Wirtschaftsförderung
Als Landrat werde ich die Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen. Die aktuelle Ausstattung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Untere Saar (WFUS) des Landkreises ist nicht ausreichend und muss personell sowie finanziell gestärkt werden. Hierfür trete ich ein. Kleinen und mittelständischen Unternehmen soll ein verbesserter Service zur Verfügung stehen.
Auszeichnung der besten Ausbildungsbetriebe im Landkreis
Der gesamte Arbeitsmarkt wird sich in den kommenden Jahren deutlich verändern. Wir wollen auch weiterhin, dass in unserer Region attraktive Arbeitsplätze durch Unternehmen und Betriebe zur Verfügung stehen. Daher werde ich als Landrat eine Ehrung der stärksten Ausbildungsbetriebe – ergänzend zur Ehrung der Ausbildungsbesten - ins Leben rufen. Wer ausbildet, investiert nicht nur in die Zukunft des eigenen Unternehmens, sondern auch in die Zukunft junger Menschen und damit in die Zukunft unseres Landkreises. Herausragendes Engagement im Bereich der Ausbildung gilt es daher zu würdigen.
Kooperative Büros/Coworking Spaces für Start-Ups und Gründer
Mein Ziel: Durch kooperative Büros junge Unternehmensgründer in der Startphase unterstützen.
Gerade für Start-Ups und junge Gründer sind adäquate Rahmenbedingungen zu Beginn der Unternehmensentwicklung entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Sogenannte Kooperative Büros/Coworking Spaces, also Büroräume deren Anmietung zeitweise (tages-, wochen- oder monatsweise) zu günstigen Konditionen möglich ist, können einen wichtigen Baustein für junge Unternehmer darstellen, die sich noch nicht auf einer finanziell stabilen Basis bewegen. Die Möglichkeit der Nutzung eines gemeinsamen Sekretariats oder Organisationsbüros kann ebenfalls sehr vorteilhaft sein und für ein professionelles Auftreten im Außenverhältnis sehr hilfreich sein. Auch für Pendler in die Grenzregion kann die temporäre Nutzung eines wohnortnahen Büros durchaus Vorteile bieten. Das Modell der Coworking Spaces halte ich im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung für ein geeignetes Instrument, um jungen Unternehmern gerade in der schwierigen Anfangsphase verlässliche Rahmenbedingungen an die Hand zu geben. Ich werde mich daher dafür einsetzen, zentral gelegene Räumlichkeiten zu finden und auch Kooperationen mit anderen Partnern zu prüfen.